Termin: 01.05.2021 von 14:00 Uhr
 Ort: Bundesweit - Online - Livestream
 
https://dgb.de/erster-mai-tag-der-arbeit

 
YouTube: Solidarität ist Zukunft

Solidarität ist der rote Faden für den DGB-Livestream am 1. Mai 2021

"Solidarität ist Zukunft" ist das Motto der DGB-Gewerkschaften zum Tag der Arbeit in diesem Jahr. Aufgrund der leider anhaltenden Corona-Pandemie wird der Deutsche Gewerkschaftsbund wie im vergangenen Jahr einen Livestream zum 1. Mai senden. Mit einem abwechslungsreichen dynamischen Programm aus Politik, Kultur-Acts, Talks und Mitmachaktionen knüpft der DGB damit an den Erfolg des digitalen Tags der Arbeit im vergangenen Jahr an. Im Bundestagswahljahr vertritt der DGB Forderungen an die Parteien für eine gerechtere Politik insbesondere für die Beschäftigten in diesem Land. Wir laden alle Kolleginnen und Kollegen ein, am Tag der Arbeit einmal in den Livestream hineinzuschauen.


                  Corona als Arbeitsunfall oder Berufskrankheit

Wer sich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, soll das unbedingt seinem Arbeitgeber melden!

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Anzeige bei dem zuständigen Unfallversicherungsträger (CUR-Gruppe: BG RCI) zu stellen. Für den Fall, dass dies nicht erfolgt bzw. Unsicherheiten darüber bestehen, sind die Beschäftigten berechtigt, selbst eine entsprechende Meldung abzugeben. Wie das geht (und wo das entsprechende Formular zu finden ist), ist in der Team-Info 02-2021 beschrieben. Für das Jahr 2020 kann auch noch eine Nachmeldung erfolgen.

Das
Belegschafts-Team macht darauf aufmerksam, dass Leistungen bei einer Anerkennung deutlich besser erfolgen als bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Das ist auf jeden Fall auch dafür wichtig, wenn aufgrund der Erkrankung Spätfolgen eintreten, zumal darüber noch sehr wenig bekannt ist.

Information des DGB hierzu: https://dgb.de/themen

Wir – das BelegschaftsTeam – bedanken uns…

bei allen Kolleginnen und Kollegen - ob im CHEMPARK oder auch im Homeoffice - für das solidarische Verhalten in der schwierigen Corona-Zeit, denn nur dadurch kann das Virus in Schach gehalten werden!


Wir wünschen euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2021. Bleibt alle gesund!



                                       
Das Belegschafts-Team hat eine neue Vorsitzende!

Die Neuwahl des Vorstands war notwendig ge­worden, nachdem die bisherige Vorsitzende ihr Amt niedergelegt hatte und etliche weitere Vor­standsmitglieder zurückgetreten sind, um u.a. nach dem Verkauf der Bayer-Tochter CURRENTA einen Neuanfang zu ermöglichen. Hierfür fand am 01.07.2020 eine Mitgliederver­sammlung im Erholungshaus LEV statt.

Zur neuen Sprecherin wählten die Mitglieder Emine Erdogmus, bisher stellv. Sprecherin. Sie konnte sich in einer geheimen Abstimmung mit einem Stimmanteil von 88,24 % sehr eindeutig gegen einen Mitbewerber durchsetzen. Emine Erdogmus ist seit 2010 Mitglied des gemein­samen Betriebsrates für CURRENTA und TECTRION am Standort Leverkusen.

Klaus Hebert-Okon, langjähriger Be­triebs­rat Bayer (später CURRENTA) und Mitbegründer des Belegschafts-Team wählten die Mitglieder einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.

  Presselink: https://www.ksta.de



"Keine Innovation in Großraumbüros"

Großraumbüros sollen angeblich Kreativität und Kommunikation der Mitarbeiter fördern.
Eine Studie der Universität Harvard hat nun herausgefunden, dass auch genau das Gegenteil der Fall sein kann. Die Wissenschaftler begleiteten 152 Beschäftigte in zwei Unternehmen, die in offene Großraumbüros umziehen sollten.
Die Ergebnisse zeigen, dass die persönliche Kommunikation in beiden Fällen um rund 70 % zurückging. Parallel dazu stieg die Anzahl der gesendeten E-Mails um 20 bis 50 %. Darüber hinaus wurde vor den Umzügen durchschnittlich 5,8 Stunden am Tag miteinander gesprochen, danach nur noch 1,7 Stunden. Die Experten erklären sich diese Auswirkung mit dem menschlichen Bedürfnis nach Privatsphäre.

Weitere Zahlen finden sich hier: https://de.statista.com/infografik/15020/verhaltensaenderungen-in-grossraumbueros/




"SBV-Wahl 2018 Currenta / Tectrion"

Die Wahlen zu den Schwerbehindertenvertretungen finden in diesem Jahr vom 1. Oktober bis zum 30. November 2018 statt.
Wir beteiligen uns mit eigenen Kandidaten/in für eine gemeinsame Schwerbehindertenvertretung für CUR und TEC mit unserem Kollegen Guido Heimel (Dormagen) und der Kollegin Petra Müller (Leverkusen).
Zur Wahl aufgerufen sind alle im Betrieb beschäftigten schwerbehinderten Kollegen/innen, einschließlich der diesen Gleichgestellten.
Die Schwerbehindertenvertretung setzt sich für die Interessen behinderter und von Behinderung bedrohter Kolleginnen und Kollegen ein.
Außerdem stehen die Schwerbehindertenvertretungen den Beschäftigten beratend zur Seite, zum Beispiel, wenn diese einen Antrag auf Anerkennung einer Behinderung stellen.
Nach Unfällen oder Erkrankungen setzt sich die Schwerbehindertenvertretung zusammen mit dem Betriebsrat dafür ein, dass der Arbeitsplatz erhalten werden kann, sei es durch technische Umgestaltung oder weitere Wiedereingliederungsmöglichkeiten.





"Tarifverhandlungen Chemische Industrie"

Nun ist es wieder so weit…. Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft und dem Arbeitgeber gehen in die entscheidende Phase.
Die Gewerkschaft fordert 6% mehr Entgelt und Ausbildungsvergütung.
Außerdem die Erhöhung des Urlaubsgeldes von 20,45€ auf 40€ pro Urlaubstag und für die Auszubildenden eine Anhebung des Urlaubsgeldes von 449,94€ auf 900€ jährlich.
Um diese Forderungen zu unterstützen gab es am 16.08.2018 eine politische Mittagspause hinter der Kantine im Kasino in Leverkusen.
Im Gegenzug zu den normalerweise stattfindenden Aktionen hat man sich dieses Jahr etwas anderes entschieden; Die Kolleginnen und Kollegen waren zu einer Art Flashmop erschienen. Thema „mehr Urlaubsgeld“.
Wie bei jeder Tarifverhandlung waren natürlich auch wieder unsere Betriebsräte des Belegschafts-Teams dabei!




  
"BR Wahl 2018 Chempark-Bayer-Covestro"

Die Glocken haben geschlagen!

Schluss mit dem ServiceTarifvertrag!
Bei der Anwendung von Tariföffnungsklauseln in der chemischen Industrie (Arbeitszeit, Entgeltkorridor), sind sich Arbeitgeber und Gewerkschaften im Prinzip immer einig gewesen, dass diese Regelungen lediglich befristet anzusehen sind. Es gibt keinen Grund, den Servicetarifvertrag mit solchen Regelungen weiterzuführen, denn zwischenzeitlich ist man bei Bayer weitestgehend zum Flächentarifvertrag zurückgekehrt. Lediglich bei der Bayer Real Estate und Bayer Direct Service ist die Angleichung im Rahmen der Harmonisierung noch nicht geschehen und somit überfällig. Die Arbeitgeberseite zeigt seit einiger Zeit Gesprächsbereitschaft, doch es fehlt an der Umsetzung, die das Belegschafts-Team einfordert.


Schluss mit der Ungleichbehandlung von Tarifmitarbeitern und Leitenden Mitarbeitern der Vertragsstufe 1!
Immer noch stehen den Beschäftigten der Vertragsstufe 1 nicht die gleichen Rechte wie den Tarifmitarbeitern/Innen zu, obwohl sie als außertarifliche Angestellte lt. Betriebsverfassungsgesetz in den Betreuungsbereich Betriebsrates fallen, beispielsweise bei der Altersfreizeit. Die bisher mangelnde Unterstützung durch eine Mehrheit im Betriebsrat hat dazu geführt, dass die Arbeitgeber mehrfach Neueinstellungen der Vertragsstufe 1 mit schlechteren Arbeitsbedingungen vorgenommen haben. Ziel dabei ist offensichtlich, besseren Einfluss auf diese Beschäftigten zu nehmen und die Schwäche der Unterstützung des Betriebsrates für sich zu nutzen. Das Belegschafts-Team kritisiert bereits seit Jahren die Benachteiligung von LM1-Kollegen/Innen und fordert die Gleichbehandlung mit Tarifmitarbeitern/Innen und dies nicht nur zur Wahlzeit.

Schluss mit der Beauftragung von externen Unternehmen bei der Werkssicherheit!
Werkssicherheit betrifft uns alle, es kann nicht sein, dass wir dies in Hände von externen Firmen legen. So ist beispielsweise unmöglich, externe Paketdienstleister umfassend zu kontrollieren, wenn sie eine Werkseinfahrt erhalten. Nicht ohne Grund gibt es den werkseigenen Logistiker Chemion, der diese Aufgabe im Sinne des Unternehmens lösen kann, zumal dies interne Arbeitsplätze langfristig sichert.
Wer jetzt die Forderungen nachdrücklich unterstützen will muss ein Zeichen setzen, eine hohe Wahlbeteiligung bei den Betriebsratswahlen sichert die Durchsetzungskraft des Betriebsrates gegenüber der Arbeitgeberseite. Betriebsräte des Belegschafts-Teams scheuen sich nicht - soweit notwendig - vor der Konfrontation und kämpfen für die Interessen der Belegschaft, so wie bisher auch heute und morgen!


Wir brauchen Eure Stimme um Eure Interessen vollumfänglich wahrnehmen zu können, somit geht zur Wahl und wählt   "Das Belegschafts-Team"  





"CHEMPARK"
Beratungsleistung "Gesunde Arbeitswelt“
Belegschafts-Team fordert die unbefristete Einstellung von Sozialarbeitern!


In den Unternehmen wie z.B. BASF und der Deutschen Bahn ist die Beratung durch Sozialarbeiter bereits seit Jahren gängige Praxis. Ein Beraterteam besteht dort aus Psychologen, Sozialpädagogen, Suchtberatern, Sozialtherapeuten und Sozialarbeitern. Ein wichtiger Bestandteil sind dabei gerade die Sozialarbeiter, damit neben einer fachkundigen Beratung auch eine Begleitung gewährleistet werden kann.
Diese Mischung der Berufe hat sich in den Firmen ausgezeichnet bewährt! Unsere Currenta (Dienstleister u.a. für Bayer, Covestro, Lanxess) hat jedoch ein anderes Konzept.
Nach einer Beratung werden die Betroffenen mit ihren Problemen wieder alleine gelassen!
Deshalb ist jetzt eine zügige, unbefristete Einstellung von Sozialarbeitern im Sinne einer
guten Beratung und Begleitung enorm wichtig!




Betriebsräte und Vorstandsmitglieder des Belegschafts-Teams trafen sich in Wermelskirchen

Betriebsräte und Vorstandsmitglieder des Belegschafts-Teams trafen sich Anfang des Jahres zu einer Klausurtagung, um für die kommenden Jahre ihr Grundsatzprogramm und damit die Ziele für eine gute und offene Betriebsratsarbeit festzusetzen.
Als Firmen- und Standortübergreifende Betriebsrats-Gruppe wurde auf eine offene Kommunikation über die unterschiedlichen Ideen und Regelungen der einzelnen Bereiche großen Wert gelegt.
Dies hat auch an einigen Stellen konstruktive Kritik mit eingeschlossen.
Nun wird in Arbeitsgruppen und den Gremien des Belegschafts-Teams weiter an den Themen für die Betriebsratswahl im nächsten Jahr gearbeitet.
Andrea Eisfelder hat als Sprecherin des Belegschafts-Team die gute Teamarbeit begrüßt. "Auch wenn teilweise sehr hart diskutiert wurde, konnten sehr wichtige Pfeiler gesetzt werden und es wurden gute Ziele erarbeitet " sagte sie nach dem Treffen.
Ihre Stellvertreterin Emine Erdogmus freute sich darüber, dass in diesen Zielen Forderungen für alternsgerechte und gesunde Arbeit einen zentralen Stellenwert einnahm.




Unterschriften-Aktion
"Belegschafts-Team" kämpft für Sozialberatungszentrum

Das Belegschafts-Team gibt nicht auf und kämpftseit Jahren für ein Sozialberatungszentrum für den gesamten CHEMPARK in Leverkusen. Erst vor kurzem starteten sie eine Unterschriftenaktion in der Wiesdorfer Fußgängerzone.
Diese Aktion fand hohen Anklang und es wurden viele Stützunterschriften gesammelt! Die Unterstützer fanden es richtig und wichtig, dass man die gesamten Sozialberatungsthemen an einem Ort bündelt.

Der Termin wurde auch in der Presse veröffentlicht: RP-Online






Chemie-Tarifforderungen 2016
Politischen Mittagspausen vor dem Kasino im CHEMPARK Leverkusen

Das Belegschafts-Team unterstützt die bundesweiten Chemie-Tarifforderungen und ist stets bei den politischen Mittagspausen vor dem Kasino im CHEMPARK Leverkusen vertreten.
Dieses Jahr freuen wir uns die neuen Kolleginnen und Kollegen von Covestro, genau wie unsere „alten Hasen“ von Currenta, Tectrion, Bayer und Bayer Vital dabei zu haben. Mit unserer Anwesenheit unterstützen wir die Gewerkschaft und zeigen, dass unsere Arbeit MehrWert ist.
Es werden 5% mehr Entgelt und die Weiterführung des Tarifvertrages Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg gefordert. Nachdem dieses Jahr bei den Arbeitgebern wieder sehr hohe Gewinne in der Chemie gemacht wurden, ist diese Forderung nur zu Gut nachzuvollziehen. Schließlich sind es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die diese Gewinne erarbeiten. Egal wie oft unser Arbeitgeber auch wechselt, durch Outsourcing und Ausgliederung, wir erledigen weiterhin mit unserer gesamten Kraft unsere Aufgaben, sind innovativ und bringen unsere Arbeitgeber weiter voran!




Unterschriftensammlung zur Forderung der Errichtung eines CHEMPARK-Sozialberatungszentrum Gesundheit, Familie und Beruf
in Leverkusen


Die Unterzeichner unterstützen die Forderung* nach einem Sozialberatungszentrum am CHEMPARK-Standort Leverkusen nach dem Vorbild des LuMit (Mitarbeiterzentrum für Work-Life-Management) bei der BASF in Ludwigshafen. Der Bedarf für ein solches Zentrum ergibt sich allein durch die Anzahl von ca. 30.000 Beschäftigten an dem größten CHEMPARK-Standort. Gesundheitsprogramme der einzelnen Arbeitgeber sind hilfreich, reichen aber im Sinne einer modernen Unterstützung der Gesunderhaltung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht aus. Die Finanzierung muss von den ansässigen Unternehmen (Bayer, Covestro, Lanxess, Currenta, NKT usw.) gemeinsam getragen werden.

In dem zukünftigen Sozialberatungszentrum ist die Werksärztliche Abteilung, die Beratungsleistung „Gesunde Arbeitswelt“ (Currenta) und „Familie und Beruf“ (BBS) zusammen zu fassen. Notwendig sind Beratungsleistungen für die Mitarbeiter zu allen Fragen der Gesundheit, Pflege, Fitness und Sport, Konflikten, Krisen, Sucht, psychischen Belastungen, Kinderbetreuung, Familie & Beruf etc. aus einer Hand. Dafür müssen ausreichend Fachleute für eine qualifizierte Beratung sowie Sozialarbeiter für eine gute Begleitung vorhanden sein bzw. eingestellt werden.

Bei der Betrachtung eines in CHEMPARK-Nähe gelegenen Standortes für das Zentrum ist ebenso zu prüfen, ob die Ansiedlung von diversen Arztpraxen sinnvoll ist. Sinnvoll ist eine barrierefreie und von außen frei zugängliche Gestaltung des Zentrums im Sinne von Schwerbehinderten, Familienangehörigen sowie Außendienstmitarbeitern.

          ............Unterschriftenliste




Wir fordern die Errichtung eines

CHEMPARK-Sozialberatungszentrum Gesundheit, Familie und Beruf in Leverkusen

Der Vorstand des Belegschafts-Teams hat beschlossen, die Forderung nach einem CHEMPARK-Sozialberatungszentrum am Standort Leverkusen mit einer Unterschriftenkampagne zu ergänzen.

Gesundheitsprogramme der einzelnen Arbeitgeber sind hilfreich, reichen aber im Sinne einer modernen Unterstützung der Gesunderhaltung aller Beschäftigten nicht aus. Die Unterschriftenkampagne soll der Forderung, die das Belegschafts-Team seit 2013 erhoben hat, weiteren Nachdruck verleihen!

Die Unterschriften sollen am Ende den Arbeitgebervertretern im Chempark übergeben werden, denn die Finanzierung muss von den ansässigen Unternehmen (Bayer, Covestro, Lanxess, Currenta, NKT usw.) gemeinsam getragen werden.

Als Vorbild hierfür kann das LuMit (Mitarbeiterzentrum für Work-Life-Management) bei der BASF in Ludwigshafen dienen. Es gilt als vorbildliche Einrichtung für die Gesundheit der Mitarbeiter/innen in der gesamten chemischen Industrie.

          ............weiter




Currenta:

Fragwürdige Aktion Gesundheitsfragen Werkschutz muss sofort gestoppt werden!

Richtig ist, das der angesprochene Erfassungsbogen Gesundheit Security Management in den Gremien des Betriebsrates angesprochen worden ist. Nach Auffassung des Belegschafts-Teams ist aber bis heute keine abschließende Behandlung des Themas weder im zuständigen BR-Team noch in den Fachausschüssen des Betriebsrates erfolgt. Weiterhin sind wir der Meinung, dass es sich hier um eine mitbestimmungspflichtige Angelegenheit handelt, zu der eine Zustimmung des Betriebsrates mangels Beschlusslage gegenüber dem Arbeitgeber nicht vorliegen kann. Deshalb haben wir im Betriebsrat gefordert, die Aktion unverzüglich zu stoppen.

Inhaltlich:
Soweit der Bogen Fragen zu Erkrankungen (Von Krebserkrankungen bis Suchterkrankungen) enthält, kann es sich ausschließlich um gesundheitliche Angelegenheiten im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung handeln, die der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen und den Vorgesetzten auch nicht übermittelt werden dürfen. Die fachliche Beurteilung nach Gesundheitsaspekten für die Einsatzfähigkeit eines Mitarbeiters für spezifische Tätigkeiten muss der Kontrolle des zuständigen Arbeitsmediziners (Werksarzt) unterliegen und darf keinesfalls allein einer Selbsteinschätzung des Mitarbeiters überlassen werden.

Die Fraktion des Belegschafts-Teams Currenta rät allen Kolleginnen und Kollegen davon ab, einen solchen Fragebogen (erst recht nicht ohne fachärztliche Begleitung) auszufüllen und zu unterschreiben. Keinesfalls sind Vorgesetzte berechtigt, die Ausfüllung und/oder Herausgabe eines solchen Bogens zu verlangen.

Im Zweifelsfall beraten unsere Betriebsräte gerne!

Klarstellung:

Nach dem Eintrag des Themas auf unserer Homepage haben uns viele Anfragen von Kollegen erreicht und Mitglieder unseres BR-Teams haben Gespräche mit Vorgesetzten des Bereichs geführt.
Diese Gespräche haben letztlich die Eindeutigkeit unserer Aussagen bestätigt: Es wurde uns bestätigt, dass Vorgesetzte zwar Hinweise auf die Gesundheitsfragen zur Untersuchung beim zuständigen Arbeitsmediziner als Information weitergegeben haben, aber in keinem Fall die Ausfüllung bzw. Herausgabe dieses Bogens verlangt hätten und dies auch nicht beabsichtigt hätten.
Ebenso wurde uns bestätigt, dass diese Fragen (und deren Antworten) der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen und nicht weitergegeben werden dürfen.


Fahrrad im CHEMPARK?

- Aber bitte mit Helm!


Seit einiger Zeit wird an einer neuen Verkehrsordnung für den CHEMPARK gearbeitet. In diesem Rahmen wird auch darüber diskutiert, ob über die allgemeinen Regelungen der Straßenverkehrsordnung hinaus für Fahrradfahrer im CHEMPARK eine Empfehlung zum Tragen des Fahrradhelms oder eine Helmpflicht bestehen soll.

Aufgrund der unterschiedlichen Diskussionsstände bei Arbeitgebern und in den Betriebsräten hat sich das Präsidium des Belegschafts-Teams mit der Thematik befasst und spricht sich aus Gründen der Sicherheit und der Gesunderhaltung der MitarbeiterInnen für die Einführung einer Helmpflicht für Fahrradfahrer im CHEMPARK aus. Dort birgt das Straßennetz für Fahrradfahrer aufgrund der Beschaffenheit (u.a. Gleisanlagen) und der umfangreichen Logistikaktivitäten sowie in der Regel fehlende Fahrradwege ein weitaus höheres Gefahrenpotential als im öffentlichen Raum. Einige registrierte Fahrradunfälle im Werk endeten bereits mit schweren Kopfverletzungen, die sehr wahrscheinlich durch das Tragen eines Helmes vermieden oder abgemildert werden könnten.

Deshalb: • Helmtragepflicht für Radler im CHEMPARK • Keine Unterscheidung zwischen Privat- und Dienstfahrrad! • Keine unterschiedlichen Regelungen für Mitarbeiter der einzelnen Unternehmen im CHEMPARK! • Alle Arbeitgeber im CHEMPARK haben bereits bzw. werden ihren MitarbeiterInnen noch kostenlos Fahrradhelme hierfür zur Verfügung stellen.
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Bundesweite Chemie-Tarifverhandlungen starten:

Arbeitgeber fordern produktivitätsorientierte Tarifpolitik


Vor Beginn der bundesweiten Tarifverhandlungen in der chemischen Industrie fordern die Arbeitgeber die IG BCE dazu auf, die wirtschaftlichen Realitäten und anhaltenden Unsicherheiten der Branche anzuerkennen. Das Forderungspaket 4,8 Prozent und Ausbildungsvergütung von 60 Euro. Eine 12 monatliche Laufzeit, die Weiterentwicklung des Tarifvertrages Demografie und Lebensarbeitszeit sowie der Ausbau des Demografiefonds, sei drastisch überzogen.

Hansen, Verhandlungsführer der Arbeitgeber auf Bundesebene, ging noch einen Schritt weiter und stellte den traditionell konstruktiven Verhandlungsstil in der chemischen Industrie insgesamt in Frage: "Einen 'Harmonie-Bonus' werden wir nicht zahlen." Doch statt die gewerkschaftliche Einladung anzunehmen, verharren die Arbeitgeber im Null-Bock-Modus und philosophieren im Nebel.

Um die Forderungen der Gewerkschaft zu stärken fand heute vor dem Kasino in Leverkusen eine politische Mittagspause statt, an der wie auch in den letzten Jahren, die Arbeitnehmervertreter vom Belegschafts-Team solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen Bayer/Lanxess und Currenta Flagge gezeigt haben.



Beschluss des ver.di-Landesbezirksvorstands NRW
11.12.2014

Aktivitäten gegen das geplante Gesetz zur "Tarifeinheit
Der DGB-Bundeskongress hat sich im Mai 2014 nachdrücklich gegen jeglichen Eingriff in das Streikrecht ausgesprochen! In diesem Kontext hat sich der ver.di-Bundesvorstand gegen eine diesbezügliche gesetzliche Regelung zur sogenannten Tarifeinheit positioniert. Damit halten wir uns an die Beschlüsse und Resolutionen zahlreicher Konferenzen sowie die Positionierung des ver.di-Landesbezirksvorstands NRW sprechen sich ebenfalls eindeutig gegen das Gesetzesvorhaben aus. Die Unterschriftenaktion gegen das Gesetzesvorhaben ist angelaufen und wird sicherlich von zehntausenden Kolleginnen und Kollegen gezeichnet werden. Sollte die Bundesregierung nicht von ihrem Gesetzesvorhaben abrücken sind weitergehende Aktionen erforderlich.
Der ver.di-Landesbezirksvorstand NRW spricht sich für eine breite Information und Mobilisierung der Beschäftigten aus. Der ver.di-Landesbezirksvorstand NRW fordert alle Bezirke und Fachbereiche auf, das Gesetzesvorhaben Tarifeinheit auf jeder Betriebs- und Personalversammlung zum Thema zu machen. Der ver.di-Bundesvorstand wird aufgefordert, öffentlichkeitswirksame Aktionen im Vorfeld der abschließenden Beratungen im Bundestag zu organisieren. Neben Gesprächen mit den MdB`s werden wir auch in den Gremien des DGB unsere Positionen verdeutlichen und versuchen eine ablehnende Position zu erreichen.
Begründung
Mit dem Gesetz zur Tarifeinheit plant die Bundesregierung einen indirekten Eingriff in das Streikrecht. Auch das Koalitionsrecht würde durch dieses Gesetz eingeschränkt.
Der Betriebsbegriff, der in diesem Gesetz angewendet wird, eröffnet Manipulationen durch die Unternehmer Tür und Tor. Damit ließen sich leicht, von den Unternehmern finanzierte, zu ver.di in Gegnerschaft stehende Organisationen, bilden. In manchen Bereichen wäre ver.di in der Minderheit und würde nur noch sehr eingeschränkt für eigene Tarifverträge kämpfen. Durch die vorgesehene Regelung, die Mitgliederlisten durch Notare überprüfen zu lassen, würden zusätzliche Auseinandersetzungen im Vorfeld von Tarifauseinander-setzungen eingeführt. Deswegen ist es unerlässlich gegen dieses Gesetzesvorhaben tätig zu werden. Ver.di hat zusammen mit GEW und NGG mit der Unterschriftensammlung ein erstes Zeichen gesetzt. Sollte die Bundesregierung an dem Vorhaben festhalten sind weitere Aktionen erforderlich (einstimmiger Beschluss 11.12.2014 / Düsseldorf).                                                                ver.di.de/Tarifeinheit




Delegiertenkonferenz ver.di Bezirk Rhein-Wupper
27.10.2014

Neuer Verdi-Vorstand wurde gewählt.
Der Verdi-Bezirk Rhein-Wupper, zu dem u.a. die Städte Leverkusen, Solingen und Remscheid gehören, stellte personell die Weichen für die Zukunft. Bei der Bezirkskonferenz am Samstag den 25.10.2014 im Alten Hauptbahnhof am Südpark wählten die Delegierten einen neuen Vorstand. Den Vorsitz des Verdi-Bezirks behält weiterhin Klaus Hebert-Okon (Betriebsrat Currenta), seine neue Stellvertreterin ist Angela Steinhaus (Personalrat Remscheid). Neben seiner Wiederwahl zum Bezirksvorsitzenden sind weitere Mitglieder aus dem Belegschafts-Team in den ver.di-Bezirksvorstand gewählt worden. Die Kollegin Emine Erdogmus wurde als ordentliches Mitglied und die Kollegen Rolf Albrecht sowie Werner Oertel (mti) als stellv. Mitglieder gewählt. Belegschafts-Team Sprecherin Andrea Eisfelder wurde als Mitglied der Revisionskommission bestätigt.
Der neue ver.di Bezirksvorstand wird sich gegen sachgrundlose befristete Arbeitsverhältnisse sowie gegen die Durchsetzung der Tarifeinheit und damit gegen jegliche Einschränkung des Streikrechts wehren. Weitere Themen der Vorstandsarbeit sollen der Umgang mit prekärer Beschäftigung sowie die Umsetzung des beschlossenen flächendeckenden Mindestlohns sein.
                                                               Solinger-Tageblatt




BASF hat es,
Bayer HealthCare in Bergkamen jetzt auch.

02.10.2014

Bayer HealthCare nimmt neues Gesundheitszentrum in Betrieb
Gutes für Körper und Seele
Bergkamen. Anspruchsvollere und komplexere Tätigkeiten, längere Lebensarbeitszeit und späterer Renteneintritt fordern ihren Tribut. Vielen Menschen fällt es zunehmend schwer, berufliche Anforderungen mit einer gesunden Lebensführung in Einklang zu bringen. Bayer HealthCare in Bergkamen unterstützt seine Mitarbeiter daher dabei, die innere Balance zu bewahren: mit einem neuen Gesundheitszentrum, in dem zahlreiche Kurse zur Entspannung und Stärkung der körperlichen Fitness angeboten werden.
Im Gesundheitszentrum von Bayer HealthCare gibt es für Mitarbeiter ein breites Kursangebot – darunter auch Yoga.
                                                    ............weiter



Bayer trennt sich vom Teilkonzern BMS,
Belegschafts-Team fordert Beschäftigungs.- und Sozialpakt der CHEMPARK-Firmen

19.09.2014

In den letzten zwei Tagen überschlugen sich die Ereignisse in der Bayer-FAMILIE.
Als Dr. Dekkers damals seinen Dienst antrat, waren bereits die ersten Umstrukturierungen vollzogen. Zitat Dr. Dekkers: „Wir wollen das WIR-GEFÜHL wieder stärken“. Während für den früheren Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Carl Duisberg soziale Elemente von Bedeutung waren, zählt heute offenbar nur noch der Aktienkurs.
Viele Kolleginnen und Kollegen sind bereits in zweiter oder dritter Generation bei Bayer und verstehen die Welt nicht mehr!
Bei Bayer galt einmal das Prinzip des „Tausendfüßlers“, bei dem zwei „lahme Beine“ durch gesunde ausgeglichen werden konnten. Jetzt sind nur noch BHC und BCS übrig! Was nun?
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Besuch im LuMit der BASF
05.09.2014

Die Betriebsräte des Belegschafts-Teams von Bayer, Currenta und Lanxess besuchten das Mitarbeiterzentrum für Work-Life-Managment (LuMit) der BASF in Ludwigshafen. Zahlreiche Informationen und Gespräche ergaben dabei viele Hinweise für unsere Forderung nach einem solchen Zentrum im CHEMPARK Leverkusen.
Der Entwicklungsgedanke zu diesem Gesundheitszentrum entstand bereits im Jahr 2005. Im April 2012 genehmigte der Vorstand der BASF dieses Konzept. Wichtig war schon zum damaligen Zeitpunkt, dass das LuMit außerhalb des Werksgeländes, aber in Werksnähe liegt. Bereits frühzeitig im Jahr 2008 hatte man den Demografischen Wandel erkannt und die erste Betriebsvereinbarung hierzu verfasst.
Im LuMit befinden sich:
1. LuCare – Sozialberatung
2. LuKids - Kinderbetreuung
3. LuFit - Sport und Gesundheitsförderung
4. Sprechstunde der Werksärztlichen Abteilung           ............weiter



Ergebnis Betriebsratswahlen CURRENTA Leverkusen 2014
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Kolleginnen und Kollegen recht herzlich bedanken, die an der Betriebsratswahl teilgenommen haben und mit ihrer Stimme die Liste 1 Das Belegschafts-Team CUR / TEC unterstützt haben. Mit eurer Hilfe konnten wir deutliche Stimmengewinne erzielen und sind nun zweitstärkste Kraft im Betriebsrat.
Wir werden gestärkt aus der Wahl weiterhin Betriebsratsarbeit unabhängig von Mitgliedszugehörigkeiten für alle Mitarbeiter der Belegschaft machen und hoffen dabei auch diejenigen zu überzeugen, die ihre Stimme bei dieser Wahl noch einer anderen Gruppe gegeben haben.
Hier das vorläufige Ergebnis der BR-Wahl nach öffentlicher Auszählung:
Liste 1 Das Belegschafts-Team CUR / TEC             389 Stimmen, 06 (04) Sitze
Liste 2 IG BCE Bergbau, Chemie, Energie               814 Stimmen, 13 (12) Sitze
Liste 3 BR-vor-Ort für CURRENTA/TECTRION        309 Stimmen, 04 (07*) Sitze
(Vergleichssitze 2010, *Basisbetriebsräte)
Gewählt in den Betriebsrat für das Belegschafts-Team: Klaus Hebert-Okon, Georg Adamiec, Emine Erdogmus, Wolfgang Feige, Achim Wagner und Rosemarie Di Maio ,
unmittelbar folgenden Ersatzmitglieder, die im Verhinderungsfall die Vertretung übernehmen:
Andreas Burger, Herbert Janke, André Wolf und Tanja Pielic

Alle Wahlergebnisse der CURRENTA GmbH & Co.OHG aus den Niederrhein-Werken:          Leverkusen           Dormagen           Uerdingen



Belegschafts-Team unterstützt Tarifforderung der IGBCE

ca. 300 Teilnehmern darunter auch einige Kolleginnen und Kollegen des Belegschafts-Teams unterstützten in der „Politischen Mittagspause“ am 04. Februar 2014 die Tarifforderungen der IGBCE nach 5,5% mehr Entgelt und 60 Euro mehr bei der Ausbildungsvergütung. Die IGBCE fordert eine Laufzeit des neuen Tarifvertrags von zwölf Monaten und eine Verbesserung der Übernahmesituation nach der Ausbildung. Die Azubis werden nach Ausbildungsende zwar übernommen, aber meist nur mit befristeten Verträgen für ein oder zwei Jahre. Das sorgt für Unsicherheit. Wir werden versuchen so verspricht die IGBCE , eine Regelung der Langzeitübernahme hinzu bekommen, da vor dem Hintergrund des Demografiewandels die jungen Menschen in den Chemiebetrieben benötigt werden. Mit der Aktion soll dem Arbeitgeber gezeigt werden, dass seine Denkweise, den Arbeitnehmer interessierten die Verhandlungsrunden nicht falsch ist, denn die Arbeitnehmer in den Chemie-Betrieben stehen hinter den Tarifforderungen der IGBCE.
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!!  Belegschafts-Team protestiert  !!

Schließung Tor 4 Chempark Leverkusen für Fußgänger und Radfahrer

Am Morgen des 3. Februar fanden sich einige Betriebsräte und Vertrauensleute des Belegschafts-Teams an TOR4 ein um gegen die Schließung des Fußgängerbereichs zu demonstrieren. Hunderte von Handzettel wurden an die Werksangehörige verteilt, in dem gegen die Teilschließung (Für Fußgänger und Radfahrer) protestiert wurde.
Wie in unserer letzten Team-Info 01-2014 beschrieben, gibt es immer wieder die Befürchtung, dass Tor 4 zukünftig auch für PKWs geschlossen werden soll. Bereits im Januar 2013 haben wir in unserer Team-Info 01-2013 beschrieben, dass keine der Chemparkfirmen sich an den Kosten für die Öffnung des TOR 4 beteiligen möchte. Dies halten wir für eine wirtschaftliche Fehlentscheidung der Chemparkfirmen.


!!  Erster Referentenentwurf  !!

der Bundesregierung zur abschlagsfreien Rente mit 63 Jahren liegt vor


Tatsächlich trifft das aber nur auf die Geburtsjahrgänge 1951 und 1952 zu. Jahrgang 1951 kann ab 1.7.2014 nach 45 Beitragsjahren mit 63 Jahren (also am 1.7. bis 31.12.1951 geborene und besonders langjährig Versicherte) in Rente gehen. Jahrgang 1952 ein Jahr später. Für alle jüngeren Jahrgänge erhöht sich das sog. Zugangsalter für eine abschlagsfreie Rente stufenweise bis auf 65 Jahre ab Jahrgang 1964. Dazu heißt es im Koalitionsvertrag: "Das Zugangsalter, ab dem der abschlagsfreie Rentenzugang möglich ist, wird schrittweise parallel zur Anhebung des allgemeinen Renteneintrittsalters auf 65 Jahre angehoben".

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!!  Zeit für die Rückkehr zur Normalität  !!

Rückkehr zum Chemie Flächentarif!
Endgültige und vollständige Beendigung des Servicetarifvertrages!


Vertragspartner des Servicetarifvertrages sind IG-BCE und der BAVC. Dabei sollte die IG-BCE im Namen und im Interesse der Mitarbeiter handeln. Um der Gewerkschaft einen Hinweis auf die Interessen der Mitarbeiter zu geben hat das Belegschafts-Team beschlossen, eine Petition zur Beendigung des STV bis zum Ende diesen Jahres zu starten.
Durch Ihre Unterschrift können Kolleginnen und Kollegen diese Forderung unterstützen. Wir werden die Forderung zur Beendigung des Servicetarifvertrages mit der Liste der Unterschriften an die Vertreter der IG-BCE übergeben.

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"BASF eröffnet Deutschlands erstes Mitarbeiterzentrum
  für Work-Life-Management"



LuMit – so heißt das neue, heute in Ludwigshafen eröffnete Mitarbeiterzentrum für Work-Life-Management der BASF. Das Unternehmen bündelt und erweitert dort seine vielfältigen Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Das „Lu“ im Namen des Zentrums steht für Ludwigshafen, den Stammsitz des Unternehmens. „Das ‚Mit‘ steht für Mitarbeiter, aber auch für Mitmachen und Miteinander. Denn das neue Zentrum soll für unsere Mitarbeiter ein Ort der Begegnung und der Unterstützung sein“, sagte Margret Suckale, Mitglied des Vorstandes der BASF. „Im LuMit finden Mitarbeiter eine zentrale Anlaufstelle mit zahlreichen Angeboten rund um das Thema Work-Life-Management.“
Quelle HP BASF
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Belegschafts-Team fordert:
"Errichtung eines Chempark-Sozialberatungszentrum"
Gesundheit, Familie und Beruf in Leverkusen

In dem zukünftigen Sozialberatungszentrum ist die Werkärztliche Abteilung, die Beratungsleistung „Gesunde Arbeitswelt“ (beides CUR) und „Familie und Beruf“ (BBS) zusammen zu fassen.
Gewünscht sind Beratungen der Mitarbeiter zu Gesundheit, Konflikten, Krisen, Sucht, psychischen Belastungen, Kinderbetreuung, Familie & Beruf etc. aus einer Hand.
Bei der BASF in Ludwigshafen entsteht ein Work-Life-Management-Zentrum. Hier soll unter einem Dach Sozial- und Pflegeberatung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Fitness-/Gesundheitszentrum integriert werden.
Die Umsetzung ist bis Ende 2013 geplant.
............weiter                     Presse



Bayer korrigiert Entscheidung:

Zum 150-jährigen Jubiläum von Bayer werden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicegesellschaft Currenta und ihre Tochtergesellschaften Chemion und Tectrion das Jubiläums-Geschenk des Unternehmens - eine Goldmedaille und ein Buch - erhalten.
Hierzu erklärten die CUR BR BT Fraktionssprecher Klaus Hebert-Okon und Werner Oertel: Gut zu erleben, das Fehlentscheidungen in diesem Unternehmen korrigiert werden. Gut für das Unternehmen und gut für die Mitarbeiter. Vielen Dank an den Vorstand der Bayer AG und die Geschäftsführung Currenta, aber auch an alle, die zu dieser guten Wende beigetragen haben.
Wir würden es begrüßen wenn ebenfalls die BBS-Kollegen, die sich in der (ATOS)-Orientierungsphase befinden, mit berücksichtigt würden.

In einer kleinen Ausgabe Team-Info des Belegschaftsteam stand:
Gestaltung 150-jähriges Bayer-Jubiläum reißt tiefe Wunden
Wie im Bayer-News Channel berichtet, werden an die Mitarbeiter von Currenta, Tectrion und Chemion keine Präsente wie Goldmedaille und Buch zum 150 jährigen Firmenjubiläum der Bayer AG verteilt. Begründung: Currenta ist als eigenständige Gesellschaft „nur“ eine 60%-Tochter des Bayer-Konzerns. Zusätzlich seien aber die Mitarbeiter zu allen Festivitäten rund um das Jubiläum eingeladen und es würde zudem auch eine eigene Veranstaltung zum fünfjährigen Bestehen von Currenta geben.
Der Gesetzgeber definiert im Mitbestimmungsgesetz einen Konzern anders! Diese Gesellschaften sind schließlich auch eingebunden, wenn es darum geht einen Aufsichtsrat zu wählen, der den Vorstand der Bayer AG kontrollieren soll.
Wir halten die Entscheidung für falsch, weil sie an der Definition des Gesetzgebers vorbei, in einer eigenen Interpretation, Mitarbeiter/innen ausgrenzt. Sie ist zu tiefst demotivierend und macht die Betroffenen zu Menschen zweiter Klasse. Aus den Reaktionen vieler Betroffener spricht das Gefühl als ob hier jemand voreilig „die Zahnpasta aus der Tube gedrückt“ hat!
Es steht fest, dass die Kolleginnen und Kollegen der Currenta-Gruppe jahrelang bis zum heutigen Datum genauso wie auch Mitarbeiter/innen anderer Bayer-Töchter den Konzern stark und leistungsfähig gemacht und an die Weltspitze der Chemieindustrie geführt haben. Welche Position im internationalen Ranking würde Bayer heute einnehmen, wenn dies nicht so wäre? Wir fordern den Vorstand der Bayer AG und die Geschäftsführung der Currenta auf, die getroffene Entscheidung zu korrigieren. Die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bayer-Jubiläum haben es nicht verdient im Zeichen der Ausgrenzung von Mitarbeitern/innen in dieser Art und Weise in die Bayer-Geschichte einzugehen.



Arbeitgeberposition zum UTV zweifelhaft

CUR-SI Werkschutz:

Wieder mussten zahlreiche Mitarbeiter des Werkschutzes erhebliche finanzielle Verluste verkraften: Bereits im fünften Jahr nach Einführung des unternehmesbezogenen Tarifvertrages vom Juni 2007 wurden den betroffenen Mitarbeitern bis zu 50% der Jahresleistung abgezogen, da die bisherigen Tariferhöhungen zur vollständigen Anrechnung des monatlichen Entgelts noch nicht ausreichten. Dieses Vorgehen ist jedoch nach dem Wortlaut der gleichfalls abgeschlossenen tariflichen Überführungsvereinbarung höchst zweifelhaft. Dort heißt es unter dem Punkt 7b bezüglich der Anrechnung von Einkommenszuwächsen: „Die vollständige Anrechnung der Tariferhöhungen, basierend auf dem monatlichen Entgelt, reicht nicht aus, um den Besitzstand innerhalb von vier Jahren vollständig abzubauen. Dann bringen die Mitarbeiter/innen zunächst in der verbleibenden Höhe Teile ihrer tariflichen Jahresleistung (nicht mehr als 50%) und danach der variablen Erfolgsbeteiligung ein.
Durch weitere Tariferhöhungen wird dann der Besitzstand vollständig abgebaut und gleichzeitig stehen die eingebrachten Teile der tariflichen Jahresleistung und der variablen Erfolgsbeteiligung wieder für die normale Vergütung zur Verfügung.“

                                         ............weiter                     ............Vorlage: Rückforderung







Strategie-Projekt CURRENTA GmbH & Co.OHG

Die Gerüchte verdichten sich immer mehr beim Chemparkbetreiber CURRENTA GmbH &Co.OHG. Kunden-Neuausrichtung und Ausgliederung bzw. Verteilung des Segmentfeld Energie auf andere Segmendfelder gehen umher. Offenbar wurde dies ausgelöst durch die Geschäftsleitung auf einer Informationsveranstaltung für leitende Mitarbeiter Anfang November. Eine Flut von Halbinformationen, Spekulationen und Irritationen sind entstanden, die auf sehr unterschiedliche Weitergabe der Teilnehmer an die Mitarbeiter zurückzuführen ist.
Dem Betriebsrat ist inzwischen mitgeteilt worden, dass der Arbeitgeber in mehreren Arbeitspaketen an dem Strategieprojekt arbeitet. Der Information nach sollen die Mitarbeiter Anfang Dezember über das Strategieprojekt informiert werden.
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Belegschafts-Team fordert Standortsicherung für Currenta und Tectrion

In einer Klausurtagung haben sich die Betriebsratsfraktionen des Belegschafts-Teams intensiv mit der aktuellen Situation von Currenta und Tectrion befasst. Beide Unternehmen zeichnen sich inzwischen wirtschaftlich durch eine konstant-stabile Auftragslage in den Chemparks aus.
Demgegenüber werden in beiden Unternehmen immer noch verlängerte Arbeitszeiten und zum Teil niedrigere Entgeltfaktoren angewandt. Bei Currenta bestehen sogar 3 unterschiedliche Wochenarbeitszeiten und 4 verschiedene Tariftabellen. Aktuell findet eine Überprüfung der Arbeitszeiten mit Wirkung zum 1.1.2013 durch die Tarifvertragsparteien statt. Ziel des Belegschafts-Teams ist es, langfristig die krassen Unterschiede in einem Unternehmen zu überwinden. Am Ende des Prozesses muss wieder der gewerkschaftliche Grundsatz „Gleiches Entgelt für gleiche Arbeit gelten“.

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Belegschafts-Team unterstützt Tarifforderung

Einige Kolleginnen und Kollegen des Belegschafts-Teams unterstützten in der „Politischen Mittagspause“ am 07. Mai 2012 die Tarifforderungen der IG BCE nach 6% mehr Entgelt sowie einer Weiterentwicklung des Tarifvertrages zur Demografie, unter ihnen die Vorsitzende des Belegschafts-Teams Andrea Eisfelder sowie ihr Stellvertreter Klaus Hebert-Okon, gleichzeitig Bezirksvorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di-Rhein-Wupper.
Bei einer wirtschaftlich hervorragenden Ausgangssituation in der chemischen Industrie (z.B. Bayer AG: +90% Steigerung des Konzerngewinns in 2011) ist es absolut notwendig, die Beschäftigten ordentlich am Erfolg der Chemieindustrie zu beteiligen. Dabei darf ein zu erzielender Tarifabschluss weder durch über 12 Monate ausgedehnte Laufzeiten noch durch höhere Arbeitszeiten verwässert werden.
Es kann nicht sein, dass höhere Entgelte über eine Verlängerung der Arbeitszeit auf die 40Std./Woche kompensiert werden. Ebenso ist es im Rahmen der Demografie ein völlig falsches Signal der Chemie-Arbeitgeber Altersfreizeitregelungen für ältere Arbeitnehmer wieder zurückschrauben zu wollen. Die Lösung liegt nicht in längeren Arbeitszeiten der älteren Arbeitnehmer, sondern in vermehrtem Engagement in die Ausbildung und der unbefristeten Übernahme aller Auszubildenden.
Die Verhandlungen werden am 23/24. Mai in Berlin fortgesetzt. Sollten die Chemie-Arbeitgeber auf einer Verlängerung von Arbeitszeit für mehr Entgelt beharren, wird das Belegschafts-Team die IG BCE bei der Entwicklung von Widerstand durch die Beschäftigten unterstützen.


Bayer Jahreshauptversammlung 2012

Unsere Stellvertr. Sprecher Klaus Hebert-Okon gratulierte auf der Bayer-Hauptversammlung am 27.04.2012 in Köln-Deutz Herrn Dekkers zum Bayer Konzernergebnis in 2011 . Wir veröffentlichen hierzu seinen Redebeitrag im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Dr. Dekkers,Sehr geehrter Herr Dr. Schneider,Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Klaus Hebert-Okon, Aktionär und seit 43 Jahren Mitarbeiter des Unternehmens. Von der Funktion bin ich Bezirksvorsitzender der Gewerkschaft ver.di in Rhein-Wupper sowie stellvertretender Vorsitzender des Belegschafts-Teams, einer Betriebsratsgruppe im Unternehmen, für die ich heute auch zu Ihnen sprechen darf.
Herr Dekkers, ich gratuliere zu dem Erfolg des Unternehmens: Ein Konzernergebnis in 2011 mit 2,5 Milliarden Euro und einer Steigerung von gut 90 % gegenüber Vorjahr; Verringerung der Netto-Finanzverschuldung sowie Fortsetzung des Trends in 2012 – wie von Ihnen berichtet, kann sich sehen lassen.
Herr Dekkers, ich frage mich, ist das eigentlich „unser Erfolg“? Ihren Dank an die Mitarbeiter aufnehmend könnte und sollte ich mich so fühlen.
Bei Bayer gilt seit 1997 eine Standortsicherungs-Vereinbarung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und der Arbeitsplätze. Meine KollegInnen und ich haben hierfür eingebracht:
Einsparungen beim Bonus (1997 waren es 126 Mio. DM) und fortgesetzt in den Folgejahren,    Wegfall von Leistungen bei Dienstjubiläen (Urlaub/Geld),    Maßnahmen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit,    Überarbeitung der Entgeltgruppenstruktur,    Wegfall von Leistungen für Neueingestellte,    Wegfall der Kontoführungsgebühr (2001),    Kürzung von 3 Urlaubstagen für Wechselschichtler (betrieblich, 2001).    Dafür galt als Gegenleistung der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen, aktuell verlängert bis Ende 2015, wie von Ihnen berichtet.
Herr Dekkers,    was ist dabei allerdings mit den Mitarbeitern der 3 Service-Gesellschaften, schließen Sie diese eigentlich noch mit ein? Haben Sie meine KollegInnen und mich vergessen? Wir haben ja darüber hinaus für die BBS und die Currenta sogar weitere Einschnitte bis hin in den Tarif vereinbart.
Stichwort BBS-ITO Verkauf an Atos:    Haben diese Mitarbeiter Anteil an dem Erfolg des Unternehmens? Wie sind Diese abgesichert?
Stichwort Currenta/Tectrion:    Die Standortsicherungs-Vereinbarung galt bis Ende 2009 und wurde bis heute nicht verlängert!
Herr Dekkers,    meine KollegInnen und ich verzichten weiterhin auf 3 Urlaubstage im Jahr. Was können Sie uns darauf antworten; haben wir Anteil an dem Erfolg des Unternehmens? Wie wollen Sie uns absichern?
Noch eine Frage zum Schluss:    Mit Freude habe ich registriert, das Sie Komplexität im Unternehmen verringern wollen. Wie halten Sie es da eigentlich mit der Mitbestimmungs-Struktur im Unternehmen? Welche Hinderungsgründe gibt es heute (ich betone, aus heutiger Sicht) eigentlich für Currenta/Tectrion, nicht dem Tarifvertrag zu § 3 Betriebsverfassungsgesetz der Bayer-Gesellschaften beizutreten (Immer im Sinne Verringerung der Komplexität!)?
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

ver.di begrüßt Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) zum Whistleblowing

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR), wonach die fristlose Kündigung einer Beschäftigten wegen der Veröffentlichung von Missständen gegen Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention verstößt. Demnach gilt die Meinungsfreiheit von Beschäftigten auch im Arbeitsverhältnis: „Jetzt können sich Beschäftigte endlich ohne Angst vor Kündigung an die Strafverfolgungsbehörden wenden, wenn sie gravierende Missstände in ihren Unternehmen feststellen. Das bestätigt unsere Auffassung voll und ganz: Beschäftigte müssen sich an Behörden wenden dürfen, wenn sie von Gefahren für die Belegschaft, Verbraucher oder Patienten Kenntnis erlangen und der Arbeitgeber nichts unternimmt, um diese Gefahren zu beseitigen“, stellte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Gerd Herzberg fest.                   weiter





EU-Kommission bedroht Deutsche Pensionskassen

Der Vorstand des Bezirks Rhein-Main hat sich mit den Plänen der EU-Kommission beschäftigt, zukünftig Pensionskassen mit Lebensversicherungen gleichzustellen.
Auslöser der EU-Initiative ist der Versuch, Konsequenzen aus der Finanzkrise zu ziehen und Rentenansprüche zukünftig besser abzusichern.
Die EU-Kommission übersieht allerdings die Besonderheiten des deutschen Pensionskassensystems. Zum einen unterstehen die deutschen Pensionskassen der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistung, sind nicht auf Erreichen größtmöglicher Renditen ausgelegt, werden paritätisch von Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern kontrolliert und sind zum anderen über den Pensionssicherungsfonds abgesichert. Das System hat sich seit Jahrzehnten bewährt und viele Krisen überstanden.
Eine Erhöhung der Eigenkapitaldeckung nach den zur Zeit vorliegenden Plänen der EU-Kommission würde zu einer dramatischen Erhöhung der Beiträge oder der Absenkung von Leistungen führen.
Dies ist nicht akzeptabel und könnte zum Kollaps des Pensionskassensystems sowie dem damit verbundenen Verlust des Vertrauens in die betriebliche Altersversorgung führen. Betroffen hiervon wären 153 Pensionskassen mit 17,3 Millionen Versicherten.
Der Bezirksvorstand der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie des Bezirks Rhein-Main wendet sich deshalb entschieden gegen die Pläne der EU-Kommission und fordert alle verantwortlichen politischen Entscheidungsträger, Arbeitgeber und den Deutschen Gewerkschaftsbund auf, sich gemeinsam gegen diese Pläne zu stellen.
Quelle: BRV und Vertrauenskörperleitung der Infraserv Frankfurt



Neuer Vorstand der Fachgruppe
Bundeskonferenz hat neuen Vorstand gewählt
Bei der Bundesfachgruppenkonferenz Industrie und Industrielle Dienstleistungen haben die Delegierten am Samstag, 19. Februar 2011, einen neuen Vorstand gewählt. Alter und neuer Vorsitzender ist Matthias Träger, der ebenso einstimmig wiedergewählt wurde wie sein Stellvertreter Wolfgang Pertramer. Neu als Stellvertreter gewählt wurde Ralf Olbrich. Nach der Wahl stellte sich der gesamte Vorstand dem Fotografen (von links nach rechts):

Gregor Heidebring (Berlin-Brandenburg, ÖbVI), Peter Weirich (Rheinland-Pfalz/Saar), Chemie), Wolfgang Kienzle (Baden-Württemberg, Metall), Wolfgang Stevens (Nordrhein-Westfalen, Metall), Gisela Beate Münchow (Niedersachsen-Bremen, Metall), Helmbrecht Reden (RPS, Metall), Rudolph Förstel (Ns-B, Chemie), Ulrich Bareiß (Bayern, AIN), Emine Erdogmus (NRW, Chemie), Ralf Olbrich (B-B, Augenoptik), Matthias Träger (B-B, Chemie), Wolfgang Pertramer (Bayern, Metall), Thomas Bloch (Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen, Metall) und Willi-Bernd Adolf (Hessen, Metall). Noch nicht besetzt werden konnten die Beisitzerplätze für einen Jugendvertreter, der aus Baden-Württemberg kommen sollte, einen hessischen Chemiekollegen und eine Kollegin aus der Lebensmittelherstellung in Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen. Der Vorstand erhielt von den 32 stimmberechtigten Delegierten den Auftrag, diese Plätze schnellstmöglich zu besetzen. Ein ausführlicher Bericht von der Bundesfachgruppenkonferenz am 19. und 20.Februar im Berliner ver.di-Haus folgt im nächsten Industrie-Report.
Quelle:          http://medien-kunst-industrie.verdi.de



Langjähriger Bayer-Betriebsrat Klaus Hebert-Okon zum Vorsitzenden der ver.di-Bezirksverwaltung Rhein-Wupper gewählt.
Auf der heutigen Bezirksdelegiertenkonferenz des ver.di-Bezirks Rhein-Wupper wählten die Delegierten Klaus Hebert-Okon zu ihrem neuen Vorsitzenden. Damit hat ein langjähriger Bayer-Betriebsrat den ehrenamtlichen Vorsitz über eine Bezirksverwaltung der Dienstleistungsge-werkschaft ver.di übernommen, die u.a. die Städte Solingen, Remscheid und Leverkusen umfasst.                       weiter

Presseerklärung ver.di Bezirk Rhein-Wupper



Der Vorstand weist die aktuellen Versuche von Bayer und Currenta zur Spaltung der Belegschaften zurück.
Insbesondere in den Unternehmensgesellschaften der Bayer Business Services sowie der Currenta und Tectrion mit einem eigenen unternehmensbezogenen Verbandstarifvertrag müssen die Arbeitgeber dazu angehalten werden, getroffene Vereinbarungen auch einzuhalten. Spaltungen der Belegschaften durch weitere Ausgliederungen, Verkäufe mit der Folge von schlechterer Entlohnung sowie schlechteren Arbeitsbedingungen würden die Sozialpartnerschaft empfindlich stören.
Bei der Bayer Business Services darf es auch nach der Kündigung ...................                       weiter



Umfrage
Im Rahmen der anstehenden Überprüfung der Unternehmensbezogenen Tarifverträge bei CURRENTA,TECTRION und Bayer Buisness Services muß mit der Wirkung zum 01.01.2011 auch über die Fortsetzung der 40 Std.-Woche ohne Lohnausgleich entschieden werden.
Mit dieser Umfrage möchten wir das Meinungbild der Belegschaft wiederspiegeln und den Verhandlungspartnern mit auf den Weg geben.


                                                                                                    zur Umfrage



                                                                     &nbspZwischenergebnis zur Umfrage: Stand 19.11.2010
                                                                      3022 gewertete Stimmen und 113 ungültige Stimmen wurden abgegeben

                                                                      2616 Stimmen     für die 37,5 Std. (35,9 Wechselschicht)- Woche bei vollem Entgelt
                                                                        217 Stimmen     für die 40 Std.-Woche mit Lohnausgleich
                                                                        189 Stimmen     für die 40 Std.-Woche ohne Lohnausgleich.




Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen

In unserem Bericht: Psychisch Erkrankte am Arbeitsplatz forderten wir den Abschluss von Betriebsvereinbarungen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Am 28.07.2010 wurde diese durch die Unternehmensleitung und dem Gesamtbetriebsrat der CURRENTA GMBH & Co. OHG zur Erhaltung der Gesundheit des Mitarbeiters abgeschlossen.       GBV Betriebliches Eingliederungsmanagement bei CURRENTA



Psychisch Erkrankte am Arbeitsplatz
Seit Jahren beobachten wir einen stetigen Anstieg von psychischen Störungen. Es gibt eine große Bandbreite spezifischer Formen von seelischen Belastungen, unter anderem sind dies: Mobbing durch Kollegen, oder Bossing durch Vorgesetzte Leistungsdruck bis hin zum Burnout, vielfach hervorgerufen durch Personalmangel Sexuelle Belästigung, Stalking Schulden und Existenzängste Vielfach können Belastungen dieser Art Auslöser von Suchtabhängigkeiten (Alkohol- und Drogen) sowie Medikamentenmissbrauch oder       weiter



Grundsatzprogramm
I. Selbstverständnis
Wir sind ein Team aus der Belegschaft für alle Beschäftigten. In diesem Sinne wollen wir Dienstleister gegenüber den Mitarbeitern sein (Beratung / Begleitung / Lösungsorientiert). Dabei arbeiten ver.di- und IGBCE-Mitglieder sowie Unabhängige zum Wohle der Beschäftigten zusammen. Alle Kompetenzen unabhängig von Herkunft und Historie für die Interessen der Belegschaft zu bündeln ist unser Ziel. In diesem Sinne ist eine Mitarbeit im Belegschafts-Team nicht an ein Mitgliedsbuch gebunden.       weiter





Interesse?
Ein Team ist nach funktionalen Gesichtspunkten eine strukturierte Arbeitsgruppe mit einer spezifischen Zielsetzung, gemeinsamen Aufgaben und entsprechenden Arbeitsformen, relativ intensiven Interaktionen untereinander und einem mehr oder weniger starken Gemeinschaftsgeist. Wir sind ein Team aus der Belegschaft für die Belegschaft. Wenn ihr die Entscheidungen auch nicht mehr anderen überlassen wollt und euch vorstellen könnt, im Rahmen unseres Selbstverständnisses mitzuarbeiten, dann meldet euch bei uns!       weiter