Das Belegschafts-Team bedankt sich bei allen
Kolleginnen und Kollegen fuer die Unterstuetzung
bei der Betriebsratswahl
CUR/TEC 2022!

Leverkusen:
abgegebene gueltige Stimmen: 1059 (36,39 % Wahlbeteilig.)
davon Belegschafts-Team:           262   (5 Sitze, 24,7%)
davon IGBCE:                                 797 (18 Sitze, 75,3%) 

Information Leverkusen

Dormagen:
abgegebene gueltige Stimmen:   814 (64,00 % Wahlbeteilig.)
davon Belegschafts-Team:           127   (2 Sitze, 15,6%)
davon IGBCE:                                 687 (13 Sitze, 84,4%)

Information Dormagen


Die CURRENTA-Gruppe
braucht einen gemeinsamen Betriebsrat!


Der Vorstand des Belegschafts-Team fordert von den Tarifvertragsparteien eine Erweiterung des Tarifvertrages zu § 3 Betriebsverfassungsgesetz (Gemeinsamer Betriebsrat CURRENTA und TECTRION) um die CHEMION ab 2022. Entsprechende Anschreiben sind Mitte Oktober 2021 an Geschaeftsleitung und tariffuehrender Gewerkschaft erfolgt.
  Die CHEMION darf aus diesem Tarifvertrag nicht weiter ausgegrenzt werden!  Ein gemeinsamer Betriebsrat wird deshalb nicht nur die sachgerechte Wahrnehmung der Interessen aller Arbeitnehmer im Betriebsrat erleichtern und ihn damit effizienter und staerker machen, sondern es wird auch fuer das Unternehmen leichter, indem ein einheitlicher Ansprechpartner fuer das ganze Unternehmen zur Verfuegung steht.
IGBCE-Betriebsräte haben einen gemeinsamen Betriebsrat für die CUR-Gruppe vorerst abgelehnt! Das Belegschafts-Team wird sich weiter hierfuer einsetzen. Damit alle Beschaeftigten bei Currenta, Tectrion und Chemion einen starken und effizienten Betriebsrat haben!
Siehe auch
TeamInfo 11-2021


  Wir sind tief bestuerzt und traurig!

Explosion mit Folgebrand im Currenta Entsorgungszentrum Buerrig am 27.07.2021

 
Die Betriebsräte des Belegschafts-Team sind tief bestuerzt und trauern um die Kolleg*innen, die bei diesem Ereignis ihr Leben gelassen haben. Unser aller Mitgefühl gilt auch den vielen Verletzten, denen wir baldige Genesung wuenschen. Wir denken insbesondere auch an das Leid aller Angehoerigen.

Unsere Betriebsraete LEV stehen allen Kolleg*innen in dieser schweren Zeit zur Seite.

Emine Erdogmus        Telefon: 0214 2605 52255

Andre Wolf                Telefon: 0214 2605 72151

Petra Mueller             Telefon: 0214 2605 21139

Georg Adamiec           Telefon: 0214 2605 24473

Roswitha Beyer          Telefon: 0214 2605 26887

Joerg Pick                   Telefon: 0214 2605 20254


Weiter Info:  YouTube: Pressekonferenz CUR


               
Corona als Arbeitsunfall oder Berufskrankheit

Wer sich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, soll das unbedingt seinem Arbeitgeber melden!
Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Anzeige bei dem zuständigen Unfallversicherungsträger (CUR-Gruppe: BG RCI) zu stellen. Für den Fall, dass dies nicht erfolgt bzw. Unsicherheiten darüber bestehen, sind die Beschäftigten berechtigt, selbst eine entsprechende Meldung abzugeben. Wie das geht (und wo das entsprechende Formular zu finden ist), ist in der Team-Info 02-2021 beschrieben. Für das Jahr 2020 kann auch noch eine Nachmeldung erfolgen.
Das
Belegschafts-Team macht darauf aufmerksam, dass Leistungen bei einer Anerkennung deutlich besser erfolgen als bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Das ist auf jeden Fall auch dafür wichtig, wenn aufgrund der Erkrankung Spätfolgen eintreten, zumal darüber noch sehr wenig bekannt ist. Information des DGB hierzu:
https://dgb.de/themen


                                       
Das Belegschafts-Team hat eine neue Vorsitzende!

Die Neuwahl des Vorstands war notwendig ge­worden, nachdem die bisherige Vorsitzende ihr Amt niedergelegt hatte und etliche weitere Vor­standsmitglieder zurückgetreten sind, um u.a. nach dem Verkauf der Bayer-Tochter CURRENTA einen Neuanfang zu ermöglichen. Hierfür fand am 01.07.2020 eine Mitgliederver­sammlung im Erholungshaus LEV statt.

Zur neuen Sprecherin wählten die Mitglieder Emine Erdogmus, bisher stellv. Sprecherin. Sie konnte sich in einer geheimen Abstimmung mit einem Stimmanteil von 88,24 % sehr eindeutig gegen einen Mitbewerber durchsetzen. Emine Erdogmus ist seit 2010 Mitglied des gemein­samen Betriebsrates für CURRENTA und TECTRION am Standort Leverkusen.

Klaus Hebert-Okon, langjähriger Be­triebs­rat Bayer (später CURRENTA) und Mitbegründer des Belegschafts-Team wählten die Mitglieder einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.

  Presselink: https://www.ksta.de



Keine Innovation in Großraumbüros


Großraumbüros sollen angeblich Kreativität und Kommunikation der Mitarbeiter fördern.
Eine Studie der Universität Harvard hat nun herausgefunden, dass auch genau das Gegenteil der Fall sein kann. Die Wissenschaftler begleiteten 152 Beschäftigte in zwei Unternehmen, die in offene Großraumbüros umziehen sollten.
Die Ergebnisse zeigen, dass die persönliche Kommunikation in beiden Fällen um rund 70 % zurückging. Parallel dazu stieg die Anzahl der gesendeten E-Mails um 20 bis 50 %. Darüber hinaus wurde vor den Umzügen durchschnittlich 5,8 Stunden am Tag miteinander gesprochen, danach nur noch 1,7 Stunden. Die Experten erklären sich diese Auswirkung mit dem menschlichen Bedürfnis nach Privatsphäre.

Weitere Zahlen finden sich hier: https://de.statista.com/infografik/15020/verhaltensaenderungen-in-grossraumbueros/



SBV-Wahl 2018 Currenta / Tectrion  

Die Wahlen zu den Schwerbehindertenvertretungen finden in diesem Jahr vom 1. Oktober bis zum 30. November 2018 statt.
Wir beteiligen uns mit eigenen Kandidaten/in für eine gemeinsame Schwerbehindertenvertretung für CUR und TEC mit unserem Kollegen Guido Heimel (Dormagen) und der Kollegin Petra Müller (Leverkusen).
Zur Wahl aufgerufen sind alle im Betrieb beschäftigten schwerbehinderten Kollegen/innen, einschließlich der diesen Gleichgestellten.
Die Schwerbehindertenvertretung setzt sich für die Interessen behinderter und von Behinderung bedrohter Kolleginnen und Kollegen ein.
Außerdem stehen die Schwerbehindertenvertretungen den Beschäftigten beratend zur Seite, zum Beispiel, wenn diese einen Antrag auf Anerkennung einer Behinderung stellen.
Nach Unfällen oder Erkrankungen setzt sich die Schwerbehindertenvertretung zusammen mit dem Betriebsrat dafür ein, dass der Arbeitsplatz erhalten werden kann, sei es durch technische Umgestaltung oder weitere Wiedereingliederungsmöglichkeiten.



CHEMPARK  
Beratungsleistung "Gesunde Arbeitswelt“
Belegschafts-Team fordert die unbefristete Einstellung von Sozialarbeitern!


In den Unternehmen wie z.B. BASF und der Deutschen Bahn ist die Beratung durch Sozialarbeiter bereits seit Jahren gängige Praxis. Ein Beraterteam besteht dort aus Psychologen, Sozialpädagogen, Suchtberatern, Sozialtherapeuten und Sozialarbeitern. Ein wichtiger Bestandteil sind dabei gerade die Sozialarbeiter, damit neben einer fachkundigen Beratung auch eine Begleitung gewährleistet werden kann.
Diese Mischung der Berufe hat sich in den Firmen ausgezeichnet bewährt! Unsere Currenta (Dienstleister u.a. für Bayer, Covestro, Lanxess) hat jedoch ein anderes Konzept.
Nach einer Beratung werden die Betroffenen mit ihren Problemen wieder alleine gelassen!
Deshalb ist jetzt eine zügige, unbefristete Einstellung von Sozialarbeitern im Sinne einer
guten Beratung und Begleitung enorm wichtig!



Wir fordern die Errichtung eines
CHEMPARK-Sozialberatungszentrum Gesundheit, Familie und Beruf in Leverkusen
Der Vorstand des Belegschafts-Teams hat beschlossen, die Forderung nach einem CHEMPARK-Sozialberatungszentrum am Standort Leverkusen mit einer Unterschriftenkampagne zu ergänzen.

Gesundheitsprogramme der einzelnen Arbeitgeber sind hilfreich, reichen aber im Sinne einer modernen Unterstützung der Gesunderhaltung aller Beschäftigten nicht aus. Die Unterschriftenkampagne soll der Forderung, die das Belegschafts-Team seit 2013 erhoben hat, weiteren Nachdruck verleihen!

Die Unterschriften sollen am Ende den Arbeitgebervertretern im Chempark übergeben werden, denn die Finanzierung muss von den ansässigen Unternehmen (Bayer, Covestro, Lanxess, Currenta, NKT usw.) gemeinsam getragen werden.

Als Vorbild hierfür kann das LuMit (Mitarbeiterzentrum für Work-Life-Management) bei der BASF in Ludwigshafen dienen. Es gilt als vorbildliche Einrichtung für die Gesundheit der Mitarbeiter/innen in der gesamten chemischen Industrie.


Beschluss des ver.di-Landesbezirksvorstands NRW
11.12.2014

Aktivitäten gegen das geplante Gesetz zur "Tarifeinheit
Der DGB-Bundeskongress hat sich im Mai 2014 nachdrücklich gegen jeglichen Eingriff in das Streikrecht ausgesprochen! In diesem Kontext hat sich der ver.di-Bundesvorstand gegen eine diesbezügliche gesetzliche Regelung zur sogenannten Tarifeinheit positioniert. Damit halten wir uns an die Beschlüsse und Resolutionen zahlreicher Konferenzen sowie die Positionierung des ver.di-Landesbezirksvorstands NRW sprechen sich ebenfalls eindeutig gegen das Gesetzesvorhaben aus. Die Unterschriftenaktion gegen das Gesetzesvorhaben ist angelaufen und wird sicherlich von zehntausenden Kolleginnen und Kollegen gezeichnet werden. Sollte die Bundesregierung nicht von ihrem Gesetzesvorhaben abrücken sind weitergehende Aktionen erforderlich.
Der ver.di-Landesbezirksvorstand NRW spricht sich für eine breite Information und Mobilisierung der Beschäftigten aus. Der ver.di-Landesbezirksvorstand NRW fordert alle Bezirke und Fachbereiche auf, das Gesetzesvorhaben Tarifeinheit auf jeder Betriebs- und Personalversammlung zum Thema zu machen. Der ver.di-Bundesvorstand wird aufgefordert, öffentlichkeitswirksame Aktionen im Vorfeld der abschließenden Beratungen im Bundestag zu organisieren. Neben Gesprächen mit den MdB`s werden wir auch in den Gremien des DGB unsere Positionen verdeutlichen und versuchen eine ablehnende Position zu erreichen.
Begründung
Mit dem Gesetz zur Tarifeinheit plant die Bundesregierung einen indirekten Eingriff in das Streikrecht. Auch das Koalitionsrecht würde durch dieses Gesetz eingeschränkt.
Der Betriebsbegriff, der in diesem Gesetz angewendet wird, eröffnet Manipulationen durch die Unternehmer Tür und Tor. Damit ließen sich leicht, von den Unternehmern finanzierte, zu ver.di in Gegnerschaft stehende Organisationen, bilden. In manchen Bereichen wäre ver.di in der Minderheit und würde nur noch sehr eingeschränkt für eigene Tarifverträge kämpfen. Durch die vorgesehene Regelung, die Mitgliederlisten durch Notare überprüfen zu lassen, würden zusätzliche Auseinandersetzungen im Vorfeld von Tarifauseinander-setzungen eingeführt. Deswegen ist es unerlässlich gegen dieses Gesetzesvorhaben tätig zu werden. Ver.di hat zusammen mit GEW und NGG mit der Unterschriftensammlung ein erstes Zeichen gesetzt. Sollte die Bundesregierung an dem Vorhaben festhalten sind weitere Aktionen erforderlich (einstimmiger Beschluss 11.12.2014 / Düsseldorf).


Delegiertenkonferenz ver.di Bezirk Rhein-Wupper
27.10.2014

Neuer Verdi-Vorstand wurde gewählt.
Der Verdi-Bezirk Rhein-Wupper, zu dem u.a. die Städte Leverkusen, Solingen und Remscheid gehören, stellte personell die Weichen für die Zukunft. Bei der Bezirkskonferenz am Samstag den 25.10.2014 im Alten Hauptbahnhof am Südpark wählten die Delegierten einen neuen Vorstand. Den Vorsitz des Verdi-Bezirks behält weiterhin Klaus Hebert-Okon (Betriebsrat Currenta), seine neue Stellvertreterin ist Angela Steinhaus (Personalrat Remscheid). Neben seiner Wiederwahl zum Bezirksvorsitzenden sind weitere Mitglieder aus dem Belegschafts-Team in den ver.di-Bezirksvorstand gewählt worden. Die Kollegin Emine Erdogmus wurde als ordentliches Mitglied und die Kollegen Rolf Albrecht sowie Werner Oertel (mti) als stellv. Mitglieder gewählt. Belegschafts-Team Sprecherin Andrea Eisfelder wurde als Mitglied der Revisionskommission bestätigt.
Der neue ver.di Bezirksvorstand wird sich gegen sachgrundlose befristete Arbeitsverhältnisse sowie gegen die Durchsetzung der Tarifeinheit und damit gegen jegliche Einschränkung des Streikrechts wehren. Weitere Themen der Vorstandsarbeit sollen der Umgang mit prekärer Beschäftigung sowie die Umsetzung des beschlossenen flächendeckenden Mindestlohns sein.


Besuch im LuMit der BASF
05.09.2014

Die Betriebsräte des Belegschafts-Teams von Bayer, Currenta und Lanxess besuchten das Mitarbeiterzentrum für Work-Life-Managment (LuMit) der BASF in Ludwigshafen. Zahlreiche Informationen und Gespräche ergaben dabei viele Hinweise für unsere Forderung nach einem solchen Zentrum im CHEMPARK Leverkusen.
Der Entwicklungsgedanke zu diesem Gesundheitszentrum entstand bereits im Jahr 2005. Im April 2012 genehmigte der Vorstand der BASF dieses Konzept. Wichtig war schon zum damaligen Zeitpunkt, dass das LuMit außerhalb des Werksgeländes, aber in Werksnähe liegt. Bereits frühzeitig im Jahr 2008 hatte man den Demografischen Wandel erkannt und die erste Betriebsvereinbarung hierzu verfasst.
Im LuMit befinden sich:
1. LuCare – Sozialberatung
2. LuKids - Kinderbetreuung
3. LuFit - Sport und Gesundheitsförderung
4. Sprechstunde der Werksärztlichen Abteilung


Belegschafts-Team fordert:
Errichtung eines Chempark-Sozialberatungszentrum
Gesundheit, Familie und Beruf in Leverkusen

In dem zukünftigen Sozialberatungszentrum ist die Werkärztliche Abteilung, die Beratungsleistung „Gesunde Arbeitswelt“ (beides CUR) und „Familie und Beruf“ (BBS) zusammen zu fassen.
Gewünscht sind Beratungen der Mitarbeiter zu Gesundheit, Konflikten, Krisen, Sucht, psychischen Belastungen, Kinderbetreuung, Familie & Beruf etc. aus einer Hand.
Bei der BASF in Ludwigshafen entsteht ein Work-Life-Management-Zentrum. Hier soll unter einem Dach Sozial- und Pflegeberatung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Fitness-/Gesundheitszentrum integriert werden.
Die Umsetzung ist bis Ende 2013 geplant.

                   Presse


Bayer korrigiert Entscheidung:


Zum 150-jährigen Jubiläum von Bayer werden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicegesellschaft Currenta und ihre Tochtergesellschaften Chemion und Tectrion das Jubiläums-Geschenk des Unternehmens - eine Goldmedaille und ein Buch - erhalten.
Hierzu erklärten die CUR BR BT Fraktionssprecher Klaus Hebert-Okon und Werner Oertel: Gut zu erleben, das Fehlentscheidungen in diesem Unternehmen korrigiert werden. Gut für das Unternehmen und gut für die Mitarbeiter. Vielen Dank an den Vorstand der Bayer AG und die Geschäftsführung Currenta, aber auch an alle, die zu dieser guten Wende beigetragen haben.
Wir würden es begrüßen wenn ebenfalls die BBS-Kollegen, die sich in der (ATOS)-Orientierungsphase befinden, mit berücksichtigt würden.

In einer kleinen Ausgabe Team-Info des Belegschaftsteam stand:
Gestaltung 150-jähriges Bayer-Jubiläum reißt tiefe Wunden

Wie im Bayer-News Channel berichtet, werden an die Mitarbeiter von Currenta, Tectrion und Chemion keine Präsente wie Goldmedaille und Buch zum 150 jährigen Firmenjubiläum der Bayer AG verteilt. Begründung: Currenta ist als eigenständige Gesellschaft „nur“ eine 60%-Tochter des Bayer-Konzerns. Zusätzlich seien aber die Mitarbeiter zu allen Festivitäten rund um das Jubiläum eingeladen und es würde zudem auch eine eigene Veranstaltung zum fünfjährigen Bestehen von Currenta geben.
Der Gesetzgeber definiert im Mitbestimmungsgesetz einen Konzern anders! Diese Gesellschaften sind schließlich auch eingebunden, wenn es darum geht einen Aufsichtsrat zu wählen, der den Vorstand der Bayer AG kontrollieren soll.
Wir halten die Entscheidung für falsch, weil sie an der Definition des Gesetzgebers vorbei, in einer eigenen Interpretation, Mitarbeiter/innen ausgrenzt. Sie ist zu tiefst demotivierend und macht die Betroffenen zu Menschen zweiter Klasse. Aus den Reaktionen vieler Betroffener spricht das Gefühl als ob hier jemand voreilig „die Zahnpasta aus der Tube gedrückt“ hat!
Es steht fest, dass die Kolleginnen und Kollegen der Currenta-Gruppe jahrelang bis zum heutigen Datum genauso wie auch Mitarbeiter/innen anderer Bayer-Töchter den Konzern stark und leistungsfähig gemacht und an die Weltspitze der Chemieindustrie geführt haben. Welche Position im internationalen Ranking würde Bayer heute einnehmen, wenn dies nicht so wäre? Wir fordern den Vorstand der Bayer AG und die Geschäftsführung der Currenta auf, die getroffene Entscheidung zu korrigieren. Die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bayer-Jubiläum haben es nicht verdient im Zeichen der Ausgrenzung von Mitarbeitern/innen in dieser Art und Weise in die Bayer-Geschichte einzugehen.


Belegschafts-Team fordert Standortsicherung für Currenta und Tectrion


In einer Klausurtagung haben sich die Betriebsratsfraktionen des Belegschafts-Teams intensiv mit der aktuellen Situation von Currenta und Tectrion befasst. Beide Unternehmen zeichnen sich inzwischen wirtschaftlich durch eine konstant-stabile Auftragslage in den Chemparks aus.
Demgegenüber werden in beiden Unternehmen immer noch verlängerte Arbeitszeiten und zum Teil niedrigere Entgeltfaktoren angewandt. Bei Currenta bestehen sogar 3 unterschiedliche Wochenarbeitszeiten und 4 verschiedene Tariftabellen. Aktuell findet eine Überprüfung der Arbeitszeiten mit Wirkung zum 1.1.2013 durch die Tarifvertragsparteien statt. Ziel des Belegschafts-Teams ist es, langfristig die krassen Unterschiede in einem Unternehmen zu überwinden. Am Ende des Prozesses muss wieder der gewerkschaftliche Grundsatz „Gleiches Entgelt für gleiche Arbeit gelten“.


Neuer Vorstand der Fachgruppe
Bundeskonferenz hat neuen Vorstand gewählt
Bei der Bundesfachgruppenkonferenz Industrie und Industrielle Dienstleistungen haben die Delegierten am Samstag, 19. Februar 2011, einen neuen Vorstand gewählt. Alter und neuer Vorsitzender ist Matthias Träger, der ebenso einstimmig wiedergewählt wurde wie sein Stellvertreter Wolfgang Pertramer. Neu als Stellvertreter gewählt wurde Ralf Olbrich. Nach der Wahl stellte sich der gesamte Vorstand dem Fotografen (von links nach rechts):

Gregor Heidebring (Berlin-Brandenburg, ÖbVI), Peter Weirich (Rheinland-Pfalz/Saar), Chemie), Wolfgang Kienzle (Baden-Württemberg, Metall), Wolfgang Stevens (Nordrhein-Westfalen, Metall), Gisela Beate Münchow (Niedersachsen-Bremen, Metall), Helmbrecht Reden (RPS, Metall), Rudolph Förstel (Ns-B, Chemie), Ulrich Bareiß (Bayern, AIN), Emine Erdogmus (NRW, Chemie), Ralf Olbrich (B-B, Augenoptik), Matthias Träger (B-B, Chemie), Wolfgang Pertramer (Bayern, Metall), Thomas Bloch (Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen, Metall) und Willi-Bernd Adolf (Hessen, Metall). Noch nicht besetzt werden konnten die Beisitzerplätze für einen Jugendvertreter, der aus Baden-Württemberg kommen sollte, einen hessischen Chemiekollegen und eine Kollegin aus der Lebensmittelherstellung in Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen. Der Vorstand erhielt von den 32 stimmberechtigten Delegierten den Auftrag, diese Plätze schnellstmöglich zu besetzen. Ein ausführlicher Bericht von der Bundesfachgruppenkonferenz am 19. und 20.Februar im Berliner ver.di-Haus folgt im nächsten Industrie-Report.


Langjähriger Bayer-Betriebsrat Klaus Hebert-Okon zum Vorsitzenden der ver.di-Bezirksverwaltung Rhein-Wupper gewählt.
Auf der heutigen Bezirksdelegiertenkonferenz des ver.di-Bezirks Rhein-Wupper wählten die Delegierten Klaus Hebert-Okon zu ihrem neuen Vorsitzenden. Damit hat ein langjähriger Bayer-Betriebsrat den ehrenamtlichen Vorsitz über eine Bezirksverwaltung der Dienstleistungsge-werkschaft ver.di übernommen, die u.a. die Städte Solingen, Remscheid und Leverkusen umfasst.                       weiter



Interesse?

Ein Team ist nach funktionalen Gesichtspunkten eine strukturierte Arbeitsgruppe mit einer spezifischen Zielsetzung, gemeinsamen Aufgaben und entsprechenden Arbeitsformen, relativ intensiven Interaktionen untereinander und einem mehr oder weniger starken Gemeinschaftsgeist. Wir sind ein Team aus der Belegschaft für die Belegschaft. Wenn ihr die Entscheidungen auch nicht mehr anderen überlassen wollt und euch vorstellen könnt, im Rahmen unseres Selbstverständnisses mitzuarbeiten, dann meldet euch bei uns:
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